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Warum die viel beschworene Work-Life-Balance nicht gelingen kann

Es gibt keine Freizeit, es gibt keine Arbeitszeit, es gibt nur Lebenszeit!

Du kennst das sicher, alle suchen sie, Du kannst in jedem zweiten Lifestyle Magazin Tipps finden, wie
Du die perfekte Work-Life-Balance erreichst. Aber kennst Du jemanden, der sie hat? Und falls ja,
kann das sein, dass dieser Mensch gern arbeitet und gar nicht so trennt, zwischen Beruf und Freizeit?

Wie oft werde ich mitleidig angeschaut, wenn ich aus irgendeinem Grund erwähne, dass ich am
Samstag im Büro war. Eigentlich immer. Außer von den Menschen, die Ihren Job mögen, die finden
das normal. Ich auch. Das heißt übrigens auch nicht immer, dass ich sechs Tage die Woche im Büro
bin, ich mach auch gern mal am Montag oder am Donnerstag frei.

Daher gibt es für mich auch keine „Work-Life-Balance“ aber einfach nur Balance.

Was suchen wir bei der Work-Life-Balance?

Du hast also Lebenszeit. Du willst sie zwischen Arbeit und Freizeit aufteilen. Die beiden Felder
möchtest Du in Balance bringen. Also möchtest Du von Work und Life, also von beidem genau so viel,
wie es für Dich richtig ist. Aber wie viel ist richtig? Und was ist Dein Maßstab für die Berechnung und
was Deine Ausgangsgröße?

Nimmst Du als Basis nur die Stunden die Du wach bist? Oder hast Du schon eine ziemlich gute Work-
Life-Balance, wenn Du nachts schläfst (was ja nicht selbstverständlich ist) und nur arbeitest, wenn Du
wach bist? Und in welchen Bereich der beiden Felder gehört für Dich Wäsche waschen, Reifen
wechseln, Schwiegereltern besuchen? Ist das Work oder ist das Life? Irgendwie doch auch beides,
oder?

Und wenn Du Deine Arbeitszeit nicht als Lebenszeit siehst, bist Du dann am Arbeitsplatz tot? Viele
von uns sind vermutlich am Arbeitsplatz tot oder stellen sich tot, soweit möglich, zumindest
emotional. Es haben ja nach einer aktuellen Umfrage auch ca. 80% aller Angestellten keine oder eine
geringe Bindung zu Ihrem Arbeitgeber. Also irgendwie emotional tot.

Gut, also, wenn Du tot bist oder Dich tot fühlst, dann ist es für Dich keine Freizeit, kann ich
nachvollziehen.

Aber jetzt zum nächsten Problem: was ist das „richtige“ Verhältnis oder in anderen Worten: wieviel
„Freizeit“ gestehst Du Dir zu?

Die meisten von uns gestehen sich davon zu wenig zu. Sie haben gelernt, dass es gut ist, schnell zu
sein, immer aktiv zu sein, im Stress zu sein, alles perfekt zu machen und immer etwas zu leisten, nur
nicht „faul“ sein. Wo also ist die Balance? Und wie willst Du sie finden, wenn Du Dir einen Teil der
Balance, nämlich die Freizeit bzw. das Nichts-Tun, vielleicht gar nicht ausreichend zugestehst?

Ich saß neulich in einem Café und am Nebentisch sagte eine jüngere Frau zur anderen: „ich bin oft
faul, aber immer mit schlechtem Gewissen“. Ist das die Work-Life-Balance, die wir suchen?

Wenn Du mich fragst, ist der Versuch, die Work-Life-Balance zu finden, zum Scheitern verurteilt.
Finde stattdessen lieber den Job, der zu Dir und Deinen Bedürfnissen passt. Der wird sich nicht wie
Arbeit anfühlen (oder nicht so, wie sich Arbeit für Dich bisher angefühlt hat) und Du wirst Dein Leben
in Balance bringen! Hierfür habe ich mein Neun-Schritte-Programm „Lebenszeit statt Arbeitszeit“
entwickelt, mit dem ich Dich begleiten kann, Deinen Weg ins berufliche Glück zu gehen.
Denn wenn Du liebst, was Du tust, dann hast Du auch wieder richtig Bock auf Montag!

Hast Du auch schon vergeblich versucht, Deine Work-Life-Balance zu finden? Dann buche Dir jetzt
Deinen Termin für ein kostenloses Erstgespräch!

Über die Autorin: Mara Raidl

-interessiert sich weniger für Titel, sondern mehr für die Menschen, die dahinter stehen-

Sie begleitet Menschen in ein authentisches Leben. Sie verbindet ihre Leidenschaft für alle Aspekte der persönlichen Ent-wicklung von Psychologie über Mentaltraining bis zu spirituellen und schamanistischen Ansätzen mit ihrer Freude daran, mit Menschen zu arbeiten. Um ihre Klienten in das von ihnen erträumte erfüllte Leben zu begleiten.

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Bronnie Ware stellt in ihrem Buch „Fünf Dinge die Sterbende am meisten bereuen“ fest, dass die Menschen am Ende Ihres Lebens unter anderem sehr häufig diese drei Dinge bereut haben:
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